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Anschluß an das öffentliche Wassernetz 1
aktualisiert am: 2.11.2011
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Die Strecke von Kloster Reichenstein bis zum ersten Hydranten in Mützenich beträgt etwas mehr als 1500 m. Die Leitung führt nach dem Verlassen von Kloster Reichenstein hinab in das Tal des kleinen Baches „Ermes“. Nach dessen Querung geht es über den bewaldeten sehr steilen Hang hinauf auf die Wiesenflächen von Breddem. Der Besitzer der Wiesen, die ENWOR, war ohne weiteres bereit, uns die Wasserleitung über ihre Grundstücke verlegen zu lassen.

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Auch die drei Pächter der Wiesen von Breddem waren unserem Anliegen gegenüber sehr aufgeschlossen, so dass einen Tag vor dem Anrollen der Bagger die Flucht des Grabens abgesteckt werden konnte.

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Die Landwirte mähten im Bereich des Leitungsgrabens ihre Wiesen und dann kam der große Traktor mit der Fräse, um den Humus aufzulockern.

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Auf dem etwa 1 km langen Stück über die Wiesen wurde der Humus auf die linke Seite der gefrästen Fläche gelegt. Im freigelegten Bereich wird der Graben gezogen und das Aushubmaterial gelagert werden.

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Ein Sattelzug war komplett mit den drei verschiedenen Rohren beladen, die verlegt wurden. Das größte Volumen nahm dabei das schwarze Abwasserrohr mit einem Innendurchmesser von 10 cm ein. Die beiden blauen Frischwasserrohre hatten einen Durchmesser von 2,5 und 4,0 cm.

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Das Ausrollen der Abwasserrohre ging einfacher als befürchtet. Das Wetter war – Gott sei Dank - recht warm, so dass die Rohre nicht zu starr steif und waren.

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Der Humus ist abgehoben und die Rohre sind ausgelegt: Jetzt kann es mit dem Ausheben des Grabens losgehen.

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Die Grabentiefe betrug 1,2 m, denn die Wasserleitungen sollen auch bei -20° Celsius nicht einfrieren. Ein Teil des Aushubes wurde abgefahren, denn durch die Rohre und den die Rohre ummantelnden Sand wurde zum Verfüllen nicht mehr das gesamte Aushubmaterial benötigt.

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Die angelieferten Wasser- und Abwasserrohre hatten auf den Rollen jeweils eine Länge von 100 m. Deshalb mussten die Rohre immer wieder verschweißt werden. Vor dem Schweißen mussten sie sehr sorgfältigst gereinigt werden, …

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damit die Schweißnaht mit der sie umschließenden Muffe hundertprozentig dicht wird. Ein Aggregat musste den notwendigen Strom für die Kunststoffschweißmaschine liefern. Die Firma Roder aus Mützenich hatte die Aufgabe des Verschweißens übernommen und war immer pünktlich zur Stelle, wenn die Rohre zu einer einzigen langen Leitung verbunden werden mussten.

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Wenn Rohre 1,2 m tief im Boden liegen und praktisch nicht mehr zugänglich sind, überläßt man nichts dem Zufall. Aus diesem Grund wurden sie, nachdem mehrere Rohreinheiten mit Schweißmuffen verbunden waren, abgedrückt. Der Druck blieb konstant und daher wußten wir, dass die Schweißnähte in Ordnung waren.

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Ein freiwilliger Helfer aus der Gegend von Bamberg war für diese Baumaßnahme extra nach Reichenstein gekommen. Als ehemaliger Polier im Tiefbau hatte er das notwendige Wissen und vor allem den notwendigen Elan, beherzt anzupacken. Es sei ihm herzlich gedankt.

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Die Eifel ist reich an Fels und Steinen, deshalb war das Einsanden der Rohre sehr wichtig. Der Bagger war dabei eine sehr gute Hilfe.

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Es wurden zwei Wasserrohre verlegt, ein dünnes (25 mm Innendurchmesser) und ein dickeres (40 mm Innendurchmesser). In den ersten Jahren oder vielleicht auch Jahrzehnten, so lange in Kloster Reichenstein eine relativ kleine Zahl von Mönchen lebt, wird das Frischwasser durch das dünne Rohr nach Reichenstein fließen. Das dünne Rohr wurde deshalb gewählt, damit zwischen Mützenich und Kloster Reichenstein nicht zu viel Wasser im Rohr steht und durch den geringen Verbrauch an Qualität verliert. Später, bei größerem Verbrauch, kann auf das größere Rohr umgestellt werden.

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So sehen die Wiesen von Breddem heute aus. Der Leitungsgraben ist wieder verfüllt und der Humus verteilt. Im Frühjahr wird die Fläche geeggt und eingesät und nach einigen Monaten oder vielleicht nach einem Jahr wird man nicht mehr feststellen können, wo der Leitungsgraben verläuft.

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Am Segen Gottes ist alles gelegen. Alles Arbeiten und Bauen macht keinen Sinn, wenn es letztendlich nicht zur Ehre Gottes geschieht. Unsere wahre Heimat ist nicht diese Erde.

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