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Der Neugründer von Reichenstein
Dom Ange
(kreuz2008)

 


Am 9. März 2008 verstarb in unserem französischen Benediktinerkloster Notre Dame de Bellaigue unser Prior, Dom Angelus Ferreira da Costa. Er stand im 18. Jahr seiner monastischen Profeß und im 14. Jahr seines Priestertums.1988 trat der junge Brasilianer in seiner Heimat in das traditionstreue Kloster Santa Cruz ein. 1995 empfing er die hl. Priesterweihe. Im Jahr 2000 wurde der junge Priester nach Frankreich entsandt, um dort der verfallenen Klosterruine der mittelalterlichen Zisterzienserabtei Bellaigue wieder Leben einzuhauchen. Unter seiner Leitung wuchs das wiedererwachte Kloster zu neuer Blüte. Zahlreiche Berufungen kamen, um Gott unter der Regel und dem geistlichem Vater zu dienen, wie es der hl. Benedikt die Mönche des Abendlandes lehrte. Innerhalb von 10 Jahren wuchs der Konvent von 4 auf 25 Mitbrüder an.

Im Februar 2007 Jahr hat Dom Angelus das ehemalige Prämonstratenserkloster Reichenstein bei Monschau in der Westeifel für mehrere Tage besucht. Es war seine Entscheidung, an diesem Ort eine Tochtergründung im deutsch-belgisch-niederländischen Dreiländereck vorzubereiten.

Kurz nach dem Besuch in Reichenstein diagnostizierte man eine schwere Krebserkrankung, die Dom Angelus zu einem Mann des Leidens machte. Dieses Leiden, das am Abend des I. Passionssonntages sein irdisches Ende fand, opferte der schwer von Schmerzen gezeichnete, aber immer heitere und milde Priestermönch bei einer letzten Lourdeswallfahrt für unseren Hl.Vater, Papst Benedikt XVI., auf. Der Immaculata und ihrem Unbefleckten Herzen vertraute er sich vorbehaltlos an.

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Dom Angelus Ferreira da Costa bei der Zelebration der hl.Messe  

Er war ein Mann des Gebetes und ein Mann der Kirche, der einen großen geistlichen Einfluss weit über die Mauern seines Klosters ausübte, ein wahrer Sohn des hl. Benedikt und einer monastischen Tradition, die man auch die „strenge Observanz“ nennt. Gestorben ist Dom Angelus inmitten seiner Söhne, versehen mit den Sakramenten der hl. Kirche.

Die ganze Gemeinschaft begab sich in Prozession in seine Zelle. Nach der Erneuerung seiner Gelübde und des Glaubensbekenntnisses kommunizierte er. Dann hielt er den Brüdern seine letzte geistliche Ansprache. Er ermahnte seine Mönche, den Schlüssel ihrer monastischen Berufung treu zu bewahren: die Caritas. Dreimal sprach er zu ihnen mit den Worten des hl.Apostels Johannes: "Filioli, diligite alterutrum – Meine Kinder, liebet einander!" Dieser Satzwurde auf den Grabstein von Dom Angelus eingemeißelt. Dom Angelus Ferreira wurde am 15. März mit Erlaubnis der staatlichen Autoritäten in der Klosterkirche von Bellaigue – im rechten Seitenschiff – beigesetzt.

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Mögen viele junge Menschen sich von dem großen Ideal des benediktinischen Mönchtums begeistern lassen:
Jesus Christus!

 

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Eine große Herausforderung
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